Eisbaumtabelle beim Hund: Was die Prozentzahl wirklich misst

Die Eisbaumtabelle rechnet jeden Hundetarif durch einen einzigen Musterfall. Was in der Prozentzahl steckt, was nicht – und wo die Rechnung fehlt.
Wenn du die Eisbaumtabelle für deinen Hund aufgerufen hast, steht dort hinter jedem Tarif eine Prozentzahl – 94 Prozent, 68 Prozent, 99 Prozent. Sie sieht aus wie eine Note. Sie ist aber keine Bewertung der Versicherungsbedingungen, sondern das Ergebnis einer einzigen durchgerechneten Beispielrechnung.
Das ist kein Vorwurf: Eine durchgerechnete Beispielrechnung ist nachvollziehbarer als die meisten Sternchen-Siegel im Netz. Nur beantwortet sie eine engere Frage, als die Zahl vermuten lässt. Ich erklär dir, was in ihr steckt, was systematisch nicht darin vorkommen kann – und was ich beim Nachrechnen gefunden habe.
Ein Hinweis vorweg, damit du weißt, wer hier schreibt: Ich bin kein Makler. Ich bin Spezialagentur eines einzigen Versicherers und vermittle dessen Tarife gegen Provision – ich bin also nicht neutral. Genau diese Tarife werden auf der Eisbaumtabelle mitbewertet. Dieser Artikel sagt trotzdem an keiner Stelle, welcher Tarif gut abschneidet oder abschneiden sollte; er handelt ausschließlich vom Verfahren und von der Darstellung. Alle Zahlen unten kannst du selbst nachsehen; sie stehen auf den öffentlich erreichbaren Seiten.
Was die Prozentzahl überhaupt berechnet
Die Zahl heißt dort „Ø-Erstattung" und entsteht aus der sogenannten 5-Jahres-Realwert-Methode. Dahinter steckt genau ein erfundener Musterhund mit einer festen Liste von Tierarztrechnungen über fünf Jahre. Jeder Tarif wird durch dieselbe Liste gerechnet. Dann wird geteilt: erstattetes Geld durch Gesamtkosten.
Der Korb ist auf jeder Tarifseite identisch – ich habe alle aktuellen Hundetarif-Seiten dahingehend durchgesehen. Er umfasst 29 Einzelpositionen auf 16 Behandlungsanlässe und summiert sich auf 7.241 € in fünf Jahren.
Damit ist die Methode eine Schadensimulation, keine Bedingungsprüfung. Sie fragt: Wie viel hätte dieser Tarif in diesem einen Leben erstattet?
Der Musterkorb: ein Hund, fünf Jahre, 7.241 Euro

So sieht das Leben dieses Musterhundes aus. Die Beträge stammen von der Eisbaumtabelle selbst; Grundlage für Tierarztrechnungen ist die Gebührenordnung für Tierärzte (GOT), und je nach Satz und Region fallen echte Rechnungen für dieselbe Leistung unterschiedlich aus.
| Jahr | Was passiert | Kosten |
|---|---|---|
| 1 | Grundimmunisierung, Chippen, Parasitenvorsorge, Untersuchung, Blutbild, Kastration ohne medizinische Notwendigkeit | 879 € |
| 2 | Untersuchung, Ultraschall, Parasitenvorsorge, Analdrüsen, Allergiebehandlung, homöopathische Erstanamnese, Zahnextraktion | 1.532 € |
| 3 | Untersuchung, Röntgen, Parasitenvorsorge, Unfall mit Auto (ambulant), Physiotherapie | 2.258 € |
| 4 | Untersuchung, Blutbild, Parasitenvorsorge, Präputialkatarrh, Akupunktur | 957 € |
| 5 | Untersuchung, Ultraschall, Parasitenvorsorge, Tumor-Operation mit Diagnostik und zwei Tagen Klinik | 1.615 € |
Lies die Spalte in der Mitte noch einmal. In drei von fünf Jahren – im ersten, zweiten und vierten – passiert nichts Dramatisches: Impfungen, Parasitenvorsorge, Untersuchungen, eine Kastration, Alternativmedizin. Die Parasitenvorsorge ist dabei die einzige Position, die in jedem der fünf Jahre wiederkehrt, mit jeweils 119 €.
Dazu kommen genau ein Unfall, im dritten Jahr, und genau eine Operation, im fünften. Nach Geld gerechnet: Unfall und Physiotherapie (1.920 €) plus Tumor-Operation mit Diagnostik und Klinik (1.241 €) ergeben 3.161 €. Die übrigen 4.080 € sind Alltag – gut die Hälfte des Korbs.
Das entscheidet, was die Zahl belohnt. Ein Tarif mit großzügiger Vorsorgepauschale, Kastration ohne Indikation und Alternativmedizin sammelt in diesem Korb viele Punkte. Ein Tarif, dessen Stärke darin liegt, bei einer 6.000-Euro-Operation nicht auszusteigen, sammelt sie nicht – weil der Musterhund diese Operation nie bekommt.
Was in der Zahl systematisch nicht vorkommt
Das ist der Teil, der mir am wichtigsten ist. Ein Teil dieser Punkte steht auf den Tarifseiten durchaus – er fließt nur nicht in die Prozentzahl ein, weil der Musterfall ihn nie auslöst. Ein anderer Teil steht dort überhaupt nicht. Ich habe beides über alle 75 Seiten ausgezählt.
Steht als Feld da, zählt aber nicht mit: rassespezifische Erkrankungen (auf 70 der 75 Seiten), Wartezeit (65) und Mindestvertragslaufzeit (73). Hüftgelenksdysplasie, Patellaluxation, Kreuzband sind die Diagnosen, an denen sich Tarife tatsächlich unterscheiden – im Musterfall treten sie nicht auf.
Steht auf keiner der 75 Seiten: Höchsteintrittsalter, die Definition der Vorerkrankung und die Beitragsanpassung. Also genau die Felder, die darüber entscheiden, ob du den Vertrag überhaupt bekommst und was er dich mit zehn Jahren kostet.
Das Kündigungsrecht des Versicherers finde ich als Aussage auf zwei der 75 Seiten – und dort steht, dass nach einem Schadensfall nicht gekündigt werden darf. In die Prozentzahl kann es ohnehin nicht einfließen: Die Simulation modelliert überhaupt keine Kündigung, gleich wie viele Fälle der Hund hätte. Hier lohnt der genaue Blick: Ein Feld „Kündigungsfrist" steht auf allen 75 Seiten, beschreibt aber deine Seite („nach Ablauf des ersten Versicherungsjahres tägliche Kündigung möglich"). Wer dort nachsieht, findet etwas und hält den Punkt für erledigt. Es ist der umgekehrte.
Wie lange du nach Vertragsbeginn auf Leistungen wartest, steht übrigens nicht in dieser Zahl, sondern in den Bedingungen – dazu habe ich die Wartezeiten in der Tierversicherung aufgeschrieben. Und was beim Höchsteintrittsalter passiert, wenn dein Hund schon älter ist, ist ein eigenes Thema.
Was ich beim Nachrechnen gefunden habe
Ich habe jede Hundetarif-Seite der Eisbaumtabelle gerendert, die ich über ihre eigene Sitemap finden konnte, und für jede nachgerechnet, ob die angezeigte Prozentzahl zur dort veröffentlichten Aufschlüsselung passt – also: Summe der fünf Jahreserstattungen geteilt durch 7.241 €. Stand der Seiten: KW 45 / 2026, gemessen am 4. November 2026.
| Befund | Anzahl |
|---|---|
| lebende Hundetarif-Seiten, die ich erheben konnte | 75 |
| davon mit veröffentlichter Aufschlüsselung | 46 |
| davon reproduziert die Prozentzahl (bis 1 Prozentpunkt) | 38 |
| Abweichung 1 bis 3 Prozentpunkte | 6 |
| Abweichung über 10 Prozentpunkte | 2 |
| Prozentzahl angezeigt, aber keine Rechnung dahinter | 29 |
| Adressen in der Sitemap, die ins Leere laufen | 7 |
| lebende Tarifseiten, die in der Sitemap fehlen | mind. 12 |
Die letzten zwei Zeilen gehören zusammen und sind der Grund, warum ich oben „die ich erheben konnte" schreibe: Die Sitemap ist keine vollständige Liste. Sieben ihrer Adressen führen auf eine Fehlerseite – vier davon entfallen auf den Versicherer, dessen Tarife ich selbst vermittle, drei auf einen weiteren. Umgekehrt fehlen mindestens zwölf Tarifseiten, die einwandfrei erreichbar sind, darunter die Nummern eins, zwei, drei und vier der Vergleichsliste. Wer die Tabelle über ihre Sitemap erfassen will, bekommt also weder alles noch nur Lebendes.
Drei Dinge sind erwähnenswert.
Erstens: Bei 29 von 75 Tarifen steht eine Prozentzahl da, deren Rechnung auf der Seite fehlt – in der Aufschlüsselung stehen keine Beträge. Das sind keine Randtarife, sondern die Spitze. Darunter sind die beiden höchsten Werte der ganzen Liste: Cleos Welt Rundum Plus + Vorsorge mit 99 Prozent und Cleos Welt Rundum + Vorsorge mit 97 Prozent.
Und es trifft genau das, was du als Erstes siehst. Die drei obersten Plätze der Vergleichsliste – 99, 91 und 97 Prozent – veröffentlichen alle drei keine Rechnung. Und die vier redaktionellen Auszeichnungen der Seite sitzen sämtlich auf genau diesen drei Tarifen: „Höchste Leistung" auf Platz eins, „Beste Leistung" und „Tipp: Preis-Leistung" auf Platz zwei, „Alternativ-Empfehlung" auf Platz drei. Jede Auszeichnung der Seite steht damit auf einem Tarif, dessen Rechnung du nicht nachlesen kannst.
Du siehst die Note, aber nicht, wie sie zustande kommt. Eine Gewichtung oder Rechenregel steht auch nirgends sonst: nicht auf den 75 Tarifseiten, nicht auf der Startseite, nicht auf „Über die EisbaumTabelle", nicht im Rechner. Der Reiter „Eisbaum-Testverfahren" auf jeder Tarifseite listet Leistungsfelder auf, keine Rechnung.
Zweitens: Wo Zahl und Rechnung nicht zusammenpassen, geht es in beide Richtungen. Vier der sechs kleineren Abweichungen zeigen eine niedrigere Zahl als die eigene Aufschlüsselung. „Die Seite rechnet Tarife schön" ist damit ausdrücklich nicht belegt, und ich schreibe es nicht. Belegt ist etwas anderes: Zahl und Begründung stehen unabhängig voneinander – nach oben wie nach unten.
Der deutlichste Einzelfall ist Lassie Maxi: Dort stehen drei Zahlen auf einem Bildschirm, von denen keine zwei zusammenpassen. Es ist übrigens kein Einzelfall dieses einen Tarifs – beide Abweichungen über 10 Prozentpunkte betreffen Tarife desselben Anbieters, eine nach oben (Maxi, +13,5 Prozentpunkte) und eine nach unten (Mini, −11,4). Das sieht nach einem Muster in der Datenübernahme aus und nicht nach einem Vorwurf an einen Tarif.
| Was auf der Seite steht | ergibt |
|---|---|
| die fünf Jahreserstattungen, addiert: 5.830 € | 80,5 % |
| die Kopfzeile „Erstattung gesamt": 5.451 € | 75,3 % |
| die angezeigte Ø-Erstattung: 94 % | rund 6.807 € |
Die letzte Zeile ist bewusst gerundet: Weil die 94 Prozent selbst gerundet sind, folgt daraus kein Centbetrag, sondern ein Band von etwa 6.770 bis 6.843 €. Den Widerspruch schreibt die Seite übrigens selbst aus – wörtlich steht dort, der Tarif habe von 7241 € angefallener Tierarztrechnungen über fünf Versicherungsjahre insgesamt 5.451 € erstattet, und direkt darunter steht die Ø-Erstattung mit 94 Prozent. 5.451 von 7.241 sind 75,3 Prozent.
Das ist kein Urteil über den Tarif. Es ist ein Befund über die Darstellung – und du kannst ihn in zwei Minuten selbst nachsehen. Dass es an der Darstellung hängt und nicht am Tarif, zeigt der kleinste Tarif desselben Anbieters: Dort geht die Abweichung mit 63 angezeigten gegen 74,4 gerechnete Prozent in die andere Richtung, und der mittlere der drei reproduziert sauber.
Drittens: Die Methode beschreibt einen anderen Korb, als sie rechnet. Die einzige Stelle, an der die Seite erklärt, was sie da tut, nennt Tierarztrechnungen in Höhe von 5.260 €. Gerechnet wird auf jeder der 75 Hundeseiten mit 7.241 € – ein Unterschied von 1.981 €. Ich habe geprüft, ob die 5.260 € eine Teilmenge des Korbs sein könnten, etwa der Korb ohne Vorsorge: Es gibt keine sinnvolle Gruppe von Positionen, die diese Differenz ergibt. Der Katzenkorb ist es auch nicht, der liegt bei 5.069 €. Woher die Zahl kommt, weiß ich nicht – vermutlich aus einer älteren Ausgabe. Belegt ist nur: Die Beschreibung des Verfahrens und das Verfahren selbst nennen verschiedene Summen.
Noch eine Beobachtung zur Reihenfolge
Im Vergleichsergebnis ist die Liste nach der angezeigten Prozentzahl sortiert – mit genau einer Ausnahme: An zweiter Stelle steht ein Tarif mit 91 Prozent, an dritter einer mit 97. Platz zwei trägt dabei eine redaktionelle Empfehlung („Tipp: Preis-Leistung"). Eine Empfehlung darf eine Seite aussprechen – du solltest nur wissen, dass die Reihenfolge dort nicht die Kennzahl abbildet, sondern eine Auswahl. Das Abzeichen „Inkl. Clearment-Vertragsschutz“ erklärt es nicht: Ich habe es über alle 36 Karten ausgezählt – es findet sich von 99 Prozent bis hinunter zu 38 und fehlt gleichzeitig bei einem Tarif mit 94 und bei drei Tarifen mit 93 Prozent. Wenn du nachzählen willst, nimm genau diese Beschriftung; das Wort „Siegel“ kommt dort nicht vor.
Worauf du bei so einer Tabelle achten solltest – die 3 wichtigsten Punkte
- Sieh nach, ob die Rechnung dabeisteht. Klick die Aufschlüsselung auf, bevor du einer Prozentzahl glaubst. Das bedeutet für dich konkret: Bei mehr als jeder dritten der 75 Tarifseiten, die ich erheben konnte, findest du keine – und dann hast du eine Note ohne Begründung, keine Information.
- Frag, ob der Musterfall dein Fall ist. Etwas mehr als die Hälfte des Korbs ist Alltag. Das bedeutet für dich konkret: Wenn du vor allem Angst vor der großen Operation hast, bewertet diese Zahl nicht das, was dich umtreibt – dann zählen Jahreshöchstleistung, Diagnoseliste und Kündigungsrecht, und die kommen in ihr nicht vor.
- Lies die drei Felder nach, die über deinen Vertrag entscheiden. Höchsteintrittsalter, Umgang mit Vorerkrankungen, und ob der Versicherer im jeweiligen Tarif auf sein ordentliches Kündigungsrecht verzichtet. Das bedeutet für dich konkret: Diese drei entscheiden, ob du den Schutz bekommst und behältst – eine Erstattungsquote entscheidet das nicht.
Kurz erklärt: die Selbstbeteiligung
Stell dir vor, du hast daheim eine Schublade mit 250 € drin. Geht's zum Tierarzt, wird zuerst aus der Schublade gezahlt. Ist sie leer, übernimmt die Versicherung den vereinbarten Erstattungssatz – und das bis zur Jahreshöchstleistung.
„Alles Weitere“ ist das nur, wenn der Tarif 100 Prozent erstattet. Bei 25 der 75 Tarife auf genau dieser Seite liegt der Satz bei 50 bis 90 Prozent, und ein Feld „Höchstleistung pro Jahr“ führen alle 75. Wann die Schublade neu gefüllt wird, ist ebenfalls je Tarif verschieden: Manche rechnen die Selbstbeteiligung einmal im Jahr ab, andere bei jeder Behandlung – und in Operationstarifen oft bei jedem einzelnen Eingriff, zwei operierte Knie also zweimal.
Warum das hier wichtig ist: Bei einem Korb aus vielen kleinen Rechnungen – und genau das ist der Musterkorb – frisst eine Selbstbeteiligung je Behandlung viel mehr weg als bei einer einzigen großen Operation. Die Methode bewertet diesen Unterschied also mit, ohne ihn als eigenes Kriterium auszuweisen.
Taugt die Eisbaumtabelle für deine Entscheidung?
Für eine erste Orientierung: ja. Wenn deine Frage lautet „wie viel Geld kommt im normalen Jahr zurück", ist die Rechnung dort offener als das, was sonst im Netz steht – jedenfalls bei den 46 Tarifen, bei denen sie veröffentlicht ist.
Eine Sache dort halte ich für richtig gut, besser als die Prozentzahl: den Antragannahmecheck. Er prüft an deinen Angaben, welche Tarife du überhaupt beantragen kannst – im Vergleichslauf, den ich mir angesehen habe (Hund, erstes Lebensjahr), waren das 36 beantragbare und 10 nicht abschließbare Tarife. Das ist die Frage, an der die meisten Hundehalter zuerst scheitern.
Für die andere Frage taugt sie nicht: Hält der Vertrag, wenn es wirklich ernst wird? Dafür musst du in die Bedingungen – Jahreshöchstleistung, Diagnoselisten, Wartezeiten für besondere Diagnosen, Höchsteintrittsalter, Kündigungsrecht. Beide Fragen sind berechtigt. Sie haben nur verschiedene Antworten, und eine Zahl kann nicht beide geben.
Häufige Fragen zur Eisbaumtabelle
Ist die Eisbaumtabelle unabhängig? Das beurteile ich nicht – meine eigenen Tarife stehen dort mit drin, ich bin dafür nicht der richtige Zeuge. Prüfen kannst du aber das Verfahren: ob die Rechnung veröffentlicht ist, ob sie aufgeht und ob die Reihenfolge der Kennzahl folgt. Die Antworten stehen weiter oben.
Heißt eine hohe Prozentzahl, dass der Tarif gut ist? Sie heißt, dass der Tarif in diesem einen Musterfall viel erstattet hätte. Für Vorsorge, Alternativmedizin und Alltagsbehandlungen ist das ein echtes Signal. Über Kündigungsrecht, Erbkrankheiten und Beitragsentwicklung im Alter sagt sie nichts – nicht, weil sie das falsch bewertet, sondern weil sie es gar nicht bewertet.
Warum fehlt bei manchen Tarifen die Aufschlüsselung? Weiß ich nicht. Prozentzahl und Aufschlüsselung kommen aus zwei getrennten Abrufen; fehlt der zweite, bleibt die Zahl stehen. Ob fehlende Daten oder ein technischer Fehler dahinterstecken, kann ich von außen nicht sagen – und behaupte es deshalb nicht.
Gelten deine Zahlen noch? Vielleicht nicht. Die Eisbaumtabelle erscheint als wöchentliche „Digitalausgabe"; alle Zahlen hier stammen vom Stand KW 45 / 2026, erhoben am 4. November 2026. Wenn du eine Abweichung findest, ist das kein Widerspruch, sondern ein neuer Stand.
Was soll ich stattdessen machen? Nimm die Zahl als einen Datenpunkt von mehreren und leg daneben, was in deinem Fall zählt: Alter, Vorgeschichte und Rasse deines Hundes – und in den Bedingungen Jahreshöchstleistung und Kündigungsrecht.
Dein nächster Schritt
Du musst heute nichts entscheiden. Wenn du die Felder, die in der Prozentzahl nicht vorkommen, einmal nebeneinander sehen willst, hol dir die Tarifliste als PDF – dort steht je Tarif, wie Erbkrankheiten, Wartezeiten, Höchsteintrittsalter und das Kündigungsrecht geregelt sind, dazu kommen fünf Ratgeber-Mails. Das ist eine Bewertung nach einem festen Kriterienraster, kein Marktvergleich: Erfasst sind 89 Krankenvollversicherungs-Tarife nach 12 Kriterien, Stand 21.09.2026, und nicht alle Tarife am Markt. Die Gewichtung steht in der Liste mit drin und der Beitrag fließt nicht ein – an dem Maßstab, den ich oben an die Eisbaumtabelle anlege, kannst du meine Liste also genauso messen. Wie andere das erlebt haben, kannst du in den Kundenstimmen auf meinem ProvenExpert-Profil nachlesen. Für jeden abgeschlossenen Vertrag spende ich bis zu 35 € an den Tierschutz.
👉 Tarifliste im Tierversicherungs-Kompass anfordern
Hinweis: Alle genannten Beträge sind Richtwerte und können je nach Region, Klinik und Tarif abweichen; Grundlage für Tierarztrechnungen ist die Gebührenordnung für Tierärzte (GOT). Die Angaben zur Eisbaumtabelle beziehen sich auf den Seitenstand KW 45 / 2026, erhoben am 04.11.2026, und können sich mit jeder neuen Ausgabe ändern. Leistungen und Bedingungen entnimmst du dem jeweiligen Tarif. Dieser Beitrag bewertet kein Versicherungsprodukt und ersetzt keine individuelle Beratung.